Was ist Mobbing?

In der Fachwelt spricht man von Mobbing, wenn eine Person oder eine Gruppe wiederholt und über eine längere Zeitspanne die Würde eines anderen Menschen verletzt (Anhaltspunkte: ca. einmal pro Woche über mind. etwa sechs Monate). Dies geschieht, indem der/die Betroffene schikaniert, übergangen, abgewertet, beleidigt oder schlicht ignoriert wird. Klar zu unterscheiden sind die Begriffe Mobbing und Konflikt, denn Konflikte entstehen überall dort, wo Menschen miteinander zu tun haben. Konflikte sind deshalb unvermeidlich und alltäglich. Werden ernsthafte und andauernde Konflikte jedoch nicht frühzeitig erkannt oder gelöst, können sie sich zu Mobbing weiterentwickeln. Aber aufgepasst: Nicht hinter jeder Auseinandersetzung, nicht hinter jeder Kritik verbirgt sich tatsächlich ein gezieltes Mobbing.
Von Bossing spricht man, wenn das Mobbing von einem Vorgesetzten ausgeht.

Welches sind typische Mobbing-Handlungen?

Bloßstellungen, abschätzige Bemerkungen, Sticheleien.

Anschreien und lautes Schimpfen.

Ignorieren, wie „Luft“ behandeln.

Kontaktverweigerung.

Abschätzige Blicke oder Gesten.

Vorenthalten von Informationen.

Gerüchte verbreiten, über jemanden schlecht reden.

Nach stellen (nachlaufen, Anrufen, Mails oder Briefe schreiben).