Cybermobbing beschreibt das Mobbing im Internet. Man verwendet dafür auch die Begriffe Cyberbullying oder Internetmobbing. Dabei wird eine Person absichtlich, über eine längere Zeit immer wieder über digitale Medien schikaniert – mit SMS, Chat-Nachrichten und Facebook-Einträgen etwa.

Die Täter – der «Mob» – sind oft dem Opfer bekannte Personen aus der Schule, dem Quartier, einem Verein. Sie beleidigen, bedrohen oder erpressen ihre Opfer direkt oder üben psychischen Druck aus; sie verleumden, stellen bloß, verbreiten Gerüchte. Die Folgen können für Opfer gravierend sein: Verlust von Selbstvertrauen, Angstzustände und Depressionen.

Die Grenzen zwischen dem, was noch als Spaß und was als beleidigend empfunden wird, sind fließend. Cybermobbing beginnt dort, wo sich ein Individuum bedrängt, belästigt und beleidigt fühlt. Jugendliche sind sich der Wirkung häufig nicht bewusst, wenn sie verletzende Bilder ins Internet stellen oder unter Freunden herumschicken. Oft wird eine solche Aktion nur als Spass verstanden. Es gibt aber auch gezielte Handlungen, um eine Person fertigzumachen.

 

Du willst reden?

Wenn du gemobbt wirst, oder weitere Fragen zu dem Thema Cybermobbing hast kannst du dich gerne an unsere Seelsorge wenden. Das bieten wir dir kostenfrei und natürlich auch komplett unverbindlich an.