Moin Moin,
vor kurzen wurden wir darauf aufmerksam gemacht, das unsere Besucher gerne mehr über das Konzept hinter Be-Social erfahren möchten.

Deshalb wollen wir an dieser Stelle einfach mal unser gesamtes Konzept niederschreiben und auch veröffentlichen. Dadurch könnt ihr sehen, wie wir so arbeiten. Kritik dazu nehmen wir natürlich weiterhin gerne an. Auch werden wir dieses Konzept weiterhin überarbeiten und verbessern. Einige Punkte können sich also noch verändern, andere können hinzukommen.

Als Vorwort gilt es vielleicht noch zu erwähnen:
Unser Konzept ist komplett selbst geschrieben und basiert nicht auf bestehenden therapeutischen oder pädagogischen Konzepten. In gewisser Weise ähneln wir natürlich den Ansichten einiger bekannter Pädagogen und wir haben uns selbstverständlich auch inspirieren lassen. Wer mehr über andere pädagogische Modelle erfahren möchten kann sich zum Beispiel mal etwas über Maria Montessori durchlesen. Zu Montessori folgt eventuell bald ein eigener Blogbeitrag.

Unser Konzept

Be-Social

Be-Social ist ein soziales Projekt gegen Diskriminierung und Mobbing. Wir bieten eine aktive Seelsorge und verschiedene Präventionsangebote. Wir wollen durch unsere junge und moderne Art aufklären und ein freundliches Miteinander fördern.

Unsere Mitglieder bleiben dabei stehts freundlich, aufmerksam und wertschätzend gegenüber den Besuchern und Teilnehmern.

1. Zielgruppe und Ziele

1.1 Zielgruppe

Be-Social kümmert sich um die Bedürfnisse von Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von Diskriminierung und Mobbing betroffen sind. In unseren Präventionsangeboten haben wir eine ähnliche Zielgruppe.

Wir begleiten mit unserem Angebot

  • Menschen, die von Mobbing betroffen sind oder waren.
  • Menschen, die einen zusätzlichen Redebedarf haben.
  • Menschen, die Schwierigkeiten im Umgang mit Konflikten haben.

1.2 Ziele

Unsere übergeordneten Ziele sind

  • Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe bei unseren Besuchern anbieten.
  • Wir unterstützen bei der Integration, oder Reintegration und bieten wertvolle Tipps.
  • Wir wollen ein wertschätzendes Gespräch auf Augenhöhe mit unseren Besuchern führen.

2. Wichtige Grundlagen unserer Arbeit

2.1 Freundlichkeit und Wertschätzung

Unsere Besucher stehen mit uns auf Augenhöhe. Deshalb bieten wir jedem unserer Teilnehmer das „du“ an. Die Besucher sollen sich bei uns wohl und gut geborgen fühlen. Wir bleiben immer ehrlich und freundlich. Wenn wir zu einem bestimmten Thema eine andere Meinung haben als unsere Besucher, können wir dieses thematisieren aber bleiben bei einer Diskussion immer offen für Gegenargumente. Außerdem akzeptieren wir jeden Menschen und begegnen allen Besuchern mit Wertschätzung. Ebenso wichtig ist es uns aber auch offen für neues zu sein und niemanden zu bevormunden. Auch Vorurteile möchten wir gezielt umgehen.

2.2 Humor

Ein Teil unserer Arbeit ist es Menschen auch mal zum lachen zu bringen. Besonders unsere Seelsorger sollen freundlich und humorvoll auftreten, um unseren Besuchern bestmöglichst helfen zu können.
Nichts desto trotz sollte ein Witz natürlich nicht über sein Ziel hinaus schießen und gegen niemanden persönlich gehen. Außerdem gibt es insbesondere in der Seelsorge natürlich auch Situationen, in denen ein Witz nicht angebracht ist.

2.3 Eigenverantwortlichkeit

Wir bieten mit unserem Angebot eine Hilfe seine Probleme aufzuarbeiten, zu reflektieren und mit einem unvoreingenommenen Seelsorger zu besprechen. Dennoch bieten wir nur eine Hilfe zur Selbsthilfe an. Weder können wir unseren Besuchern immer helfen, noch Probleme abnehmen. Wir helfen nur bei der Suche nach einer Lösung, oder bieten Seelsorge an. Ob eine Lösung angenommen wird und wie diese genau und explizit umgesetzt wird ist dann die Sache unserer Besucher.

2.4 Geduld

Wir nehmen uns viel Zeit für unsere Besucher und brechen unser Angebot nicht frühzeitig ab. Manchmal kann es sinnvoll sein, das wir Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg begleiten. Die Besucher bekommen dann von uns einen festen Ansprechpartner und tauschen sich zum Teil auch langfristig z.B. über Livechat, TeamSpeak oder E-Mail aus.

2.5 Vernetzung

Ein weiterer Teil unserer Arbeit ist es, das wir Besucher untereinander vernetzen können. Wenn uns auffällt, das wir zwei Personen mit ähnlichen Problemen betreuen, dann können wir nach vorheriger Nachfrage und ausdrücklicher Erlaubnis beider Besucher diese miteinander vernetzen. Die beiden Besucher können daraufhin privat miteinander schreiben oder reden. Alternativ kann ein Gespräch auch in Anwesenheit mit einem Seelsorger durchgeführt werden.

Eine Vernetzung soll den Besuchern helfen ihre aktuelle Situation einzuschätzen. Außerdem können dabei natürlich auch neue Freundschaften gefunden werden und vor allem können auch Tipps ausgetauscht werden.

2.6 Privatsphäre

Wir geben selbstverständlich niemals die persönlichen Daten unserer Besucher weiter und behandeln alle Informationen, die du uns gibst streng vertraulich. Unsere Besucher haben auch jederzeit das recht nachzufragen, welche Notizen sich der Gesprächspartner (z.B. der Seelsorger) gemacht hat.

3. Projekte

Be-Social bietet verschiedene Projekte, um das Miteinander zu fördern und Präventionsraum zu schaffen. Wir wollen unser Repertoire immer weiter erweitern und kreativ gestalten. Deshalb kommen immer neue Projekte hinzu.

Wir halten uns bei den Ideen unserer Projekten an keine Vorgaben. Auch außergewöhnliche Dinge können Menschen helfen, oder auch nur verbinden. Dennoch werden unsere Projekte natürlich im Voraus gut geplant.

4. Netzwerk

Wir versuchen uns ein breites Netzwerk an verschiedenen Kooperationspartnern aufzubauen, um gezielt vermitteln zu können. Außerdem benötigen wir für unsere Projekte auch immer wieder neue Ansprechpartner mit den verschiedensten Kompetenzen.

5. Gewinnorientierung

Be-Social wird privat getragen und bezieht keinerlei Einnahmen. Alle Ausgaben für Server, Lizenzen, Angebote und weiteres werden aus privater Hand getragen, oder durch Kooperationen mit anderen Firmen ermöglicht.
Zudem nehmen wir momentan auch keinerlei Spenden an.

Konzept